Krankenversicherung Bundeswehr: Heilfürsorge, Anwartschaft und PKV richtig absichern

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Truppenärztliche Versorgung: So sind Soldaten im Dienst abgesichert
Was die truppenärztliche Versorgung leistet und wo Lücken bestehen
Im Dienst bist du gut versorgt, das stimmt. Der Irrtum beginnt bei allem, was der Truppenarzt nicht abdeckt. Genau diese Lücken holen viele Soldaten erst ein, wenn es teuer wird.
Krankenversicherung für Familienangehörige von Bundeswehrsoldaten
Deine Frau, dein Mann und deine Kinder sind über die truppenärztliche Versorgung nicht mitversichert. Je nach Einkommen und Situation läuft ihre Absicherung über die gesetzliche Familienversicherung oder eine eigene private Krankenversicherung. Welche Variante für deine Familie passt, hängt von Einkommen, Beihilfeanspruch und Familienplanung ab und gehört einmal sauber durchgerechnet.
Du willst wissen, welche Lücken bei dir offen sind? Wir prüfen deine Absicherung im Dienst, die Familie und die Anwartschaft unabhängig am ganzen Markt.
Vertrags-Check startenDu kennst die Vertreter, die in der Kaserne Verträge verteilen. Genau das sind wir nicht.
Wir sind an keinen Versicherer gebunden und vergleichen Anwartschafts-, PKV- und Pflegetarife aller Anbieter.
Erstgespräch und Vertrags-Check kosten dich nichts und verpflichten dich zu nichts. Du entscheidest am Ende selbst.
Unsere Berater kennen den Dienst aus eigener Erfahrung und sprechen Klartext statt Versicherungsdeutsch.
Anwartschaft auf die private Krankenversicherung: Kleine oder große Anwartschaft?
Kleine Anwartschaft: Funktion, Kosten und Zielgruppe
Die kleine Anwartschaft konserviert deinen Gesundheitszustand vom Tag des Abschlusses. Wechselst du später in die PKV, zählen Erkrankungen aus der Dienstzeit nicht gegen dich. Sie ist die günstige Basisvariante und passt, wenn du dir den PKV-Zugang offenhalten willst, ohne dich schon festzulegen.
Große Anwartschaft: Wann sich Altersrückstellungen lohnen
Die große Anwartschaft baut zusätzlich Altersrückstellungen auf. Dein späterer PKV-Beitrag berechnet sich dann nicht nach deinem Alter beim Wechsel, sondern nach deinem Eintrittsalter beim Abschluss der Anwartschaft, und fällt damit deutlich niedriger aus. Sie lohnt sich, wenn dein Kurs klar Richtung PKV geht, typischerweise bei Berufssoldaten und langen Verpflichtungszeiten.

| Punkt | Kleine Anwartschaft | Große Anwartschaft |
|---|---|---|
| Was sie sichert | Gesundheitszustand wird eingefroren. | Gesundheitszustand plus Altersrückstellungen. |
| Beitrag während der Dienstzeit | Günstig. | Höher, dafür Vorsorge für später. |
| Späterer PKV-Beitrag | Richtet sich nach dem Alter beim Wechsel. | Deutlich niedriger dank Altersrückstellungen. |
| Gesundheitsprüfung beim Wechsel | Entfällt. | Entfällt. |
| Geeignet für | Soldaten, die sich den PKV-Zugang offenhalten wollen. | Soldaten mit klarem PKV-Kurs und langer Dienstzeit. |
Als Soldat auf Zeit hast du nach dem Dienstzeitende drei Monate Zeit, deine Aufnahme in eine gesetzliche Krankenkasse zu beantragen (§ 18 SVG). Der Anspruch gilt unabhängig von Alter und Gesundheitszustand, aber nur innerhalb dieser Frist. Berufssoldaten wechseln stattdessen als Versorgungsempfänger in die Beihilfe mit Restkostenversicherung.
Frist nicht verpassen und Termin sichernKrankenversicherung nach der Bundeswehr: GKV, PKV und Pflegepflichtversicherung
Mit dem letzten Diensttag endet die truppenärztliche Versorgung, und ab dem ersten Tag danach gilt für dich die allgemeine Pflicht, krankenversichert zu sein. Als Soldat auf Zeit hast du nach § 18 SVG einen Rechtsanspruch auf Aufnahme als freiwilliges Mitglied in die gesetzliche Krankenversicherung, unabhängig von Alter und Gesundheitszustand. Der Antrag muss innerhalb von drei Monaten nach dem Dienstzeitende bei der Kasse gestellt sein.
Dazu kommt der Beitragszuschuss nach § 11b SVG: Solange du Übergangsgebührnisse beziehst, übernimmt der Bund die Hälfte der darauf entfallenden Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, in der gesetzlichen Krankenversicherung genauso wie in der privaten. Berufssoldaten erhalten als Versorgungsempfänger 70 Prozent Beihilfe und sichern die restlichen 30 Prozent über eine Restkostenversicherung ab.
Gesetzlich oder privat nach der Dienstzeit: die Entscheidungsmatrix
Welche Anschlussversicherung für dich passt, hängt von Status, Dienstzeit, Gesundheit und Familie ab. Als Zeitsoldat öffnet dir § 18 SVG den Weg in die gesetzliche Kasse, eingeführt mit dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz 2019. Als Berufssoldat mit Beihilfeanspruch ergänzt du die Beihilfe in der Regel mit einer privaten Restkostenversicherung.
Oft übersehen: Die Pflegepflichtversicherung läuft unabhängig von der truppenärztlichen Versorgung und ist auch während der Dienstzeit Pflicht (§ 23 SGB XI). Wir prüfen im Vertrags-Check, ob du hier eine offene Lücke hast.
Wie du dein Einkommen absicherst, wenn du dienstunfähig wirst, liest du auf unserer SeiteDienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten
Truppenärztliche Versorgung startet
Anwartschaft und Pflegepflichtversicherung regeln
Truppenärztliche Versorgung endet
GKV oder PKV steht
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Wir checken die Lücken deiner truppenärztlichen Versorgung, Anwartschaft, Pflegepflichtversicherung und die Absicherung deiner Familie am ganzen Markt.
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Artem prüft mit Soldatenwissen Verträge unabhängig am ganzen Markt, nicht gebunden an einen einzelnen Anbieter. Klartext statt Fachchinesisch, Beratung auf Augenhöhe. Wer den Dienst kennt, berät anders.
Weder noch. Als Soldat bist du versicherungsfrei: Der Bund versorgt dich über die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung, du musst während der Dienstzeit also keine eigene Krankenversicherung abschließen. Versicherungsfrei heißt aber nicht verboten. Eine Anwartschaft und Zusatztarife kannst du sehr wohl haben, die private Pflegepflichtversicherung brauchst du sogar. Erst nach dem Ausscheiden wählst du zwischen GKV und PKV. Die Anwartschaft sichert dir dabei den PKV-Zugang ohne neue Gesundheitsprüfung.
So früh wie möglich, idealerweise gleich zu Beginn der Dienstzeit. Der Grund ist simpel: Die Anwartschaft friert deinen Gesundheitszustand auf den Tag des Abschlusses ein. Jede Diagnose, die später dazukommt, zählt dann nicht mehr gegen dich. Wer wartet, riskiert nach der Dienstzeit Risikozuschläge, Leistungsausschlüsse oder eine Ablehnung.
Grundsätzlich du selbst, aber nicht allein. Mit dem letzten Diensttag endet die beitragsfreie truppenärztliche Versorgung. In der gesetzlichen Kasse richtet sich dein Beitrag nach deinem Einkommen, in der privaten nach Eintrittsalter, Gesundheit und Tarif. Solange du als Soldat auf Zeit Übergangsgebührnisse beziehst, greift § 11b SVG: Der Bund übernimmt die Hälfte der auf die Übergangsgebührnisse entfallenden Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, gesetzlich wie privat. Wechselst du in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis, zahlt dein Arbeitgeber wie üblich seinen Anteil.
Nein, die truppenärztliche Versorgung gilt ausschließlich für dich. Partner und Kinder brauchen eine eigene Absicherung, je nach Einkommen über die gesetzliche Familienversicherung oder privat. Rechne das früh durch, gerade bei Familienplanung: Der Beitrag hängt stark vom Eintrittsalter ab, und Kinder lassen sich meist deutlich günstiger absichern als Erwachsene.
Das Wichtigste zuerst: Mit der Frist verfällt dein Rechtsanspruch aus § 18 SVG, als freiwilliges Mitglied in eine gesetzliche Kasse aufgenommen zu werden. Danach gelten die allgemeinen Zugangsregeln, was besonders für ältere Soldaten und vorher privat Versicherte zum Problem werden kann. Dazu kommt: In Deutschland gilt die Pflicht zur Versicherung ab dem ersten Tag nach dem Dienst. Für die Zeit ohne Vertrag können Beiträge nachgefordert werden, und Behandlungskosten bleiben bis zur Klärung an dir hängen. Kläre den Anschluss deshalb vor dem letzten Diensttag, dann läuft der Übergang ohne Loch.
Ja. Die Pflegepflichtversicherung ist von der truppenärztlichen Versorgung unabhängig und läuft eigenständig. Für Soldaten gibt es spezielle Tarife, die häufig günstiger sind als der gesetzliche Beitrag. Ob du bereits einen Vertrag hast und ob der passt, sehen wir im Vertrags-Check. Das ist eine der Lücken, die uns am häufigsten begegnen.
Das hängt vor allem davon ab, ob du die kleine oder die große Anwartschaft wählst. Die kleine friert nur deinen Gesundheitszustand ein und ist deshalb günstig. Die große baut zusätzlich Altersrückstellungen auf, kostet mehr und senkt dafür deinen späteren PKV-Beitrag deutlich. Was sich rechnet, hängt von deiner Dienstzeit ab.
Ja, als Soldat auf Zeit mit Übergangsgebührnissen. Nach § 11b SVG übernimmt der Bund während des Bezugs die Hälfte der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, die auf deine Übergangsgebührnisse entfallen. Das gilt in der gesetzlichen Krankenversicherung genauso wie in der privaten, bei der PKV gedeckelt auf den Betrag, der sich als freiwilliges GKV-Mitglied ergeben hätte. Der Zuschuss erstreckt sich auch auf Angehörige, die in der GKV familienversichert wären. Ob sich damit für dich die GKV oder die PKV rechnet, hängt von deinem Weg nach dem Dienst ab, genau das rechnen wir im Vertrags-Check durch.

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