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Dienstunfähigkeits­versicherung für Soldaten: echte DU-Klausel für Bundeswehrangehörige

Eine Dienstunfähigkeitsversicherung sichert Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr finanziell ab, wenn sie wegen Krankheit oder Verletzung dienstunfähig werden. Sie zahlt eine monatliche Rente und schließt die Versorgungslücke zur staatlichen Soldatenversorgung. Entscheidend ist eine echte Dienstunfähigkeitsklausel, die bereits bei der Feststellung der Dienstunfähigkeit durch den Dienstherrn leistet, ohne dass die Berufsunfähigkeit erneut geprüft wird.
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Versicherung Bundeswehr, Beratung für Soldatinnen und Soldaten

Bekannt aus

Was ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung und warum reicht eine normale BU nicht?

Eine Dienstunfähigkeitsversicherung ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer zusätzlichen Dienstunfähigkeitsklausel für Soldaten. Sie zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du deinen Dienst aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Eine normale BU ohne diese Klausel prüft dagegen, ob du irgendeinen zivilen Beruf noch ausüben könntest, und kann die Leistung trotz Entlassung verweigern.

Der Unterschied in einem Satz

Die BU fragt, ob du noch arbeiten kannst. Die DU fragt nur, ob der Dienstherr dich für dienstunfähig erklärt hat. Für Soldaten zählt allein die zweite Frage, deshalb ist eine BU ohne echte DU-Klausel für dich nicht geeignet.

BU ohne DU-Klausel

Versicherer prüft deine zivile Berufsfähigkeit erneut, Leistung kann trotz Entlassung verweigert werden.

BU mit echter DU-Klausel

Das brauchst du!

Entscheidung des Dienstherrn genügt, Leistung ohne erneute Prüfung.

Warum überhaupt

Warum ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten sinnvoll?

Auf den Punkt

Soldaten tragen ein überdurchschnittliches Risiko, dienstunfähig zu werden, etwa durch körperliche Belastung im Einsatz, psychische Belastungen wie eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und Verletzungsgefahr im In- und Ausland. Tritt die Dienstunfähigkeit ein, droht eine erhebliche Versorgungslücke. Soldaten auf Zeit erhalten oft nur eine geringe Erwerbsminderungsrente, Berufssoldaten müssen Versorgungsabschläge hinnehmen. Die staatliche Soldatenversorgung nach dem Soldatenversorgungsgesetz (SVG) deckt diesen Einkommensausfall nur unzureichend. Eine private Dienstunfähigkeitsversicherung schließt diese Lücke mit einer planbaren monatlichen Rente.

Die echte Dienstunfähigkeitsklausel (Soldatenklausel) erklärt

Die echte Dienstunfähigkeitsklausel, oft Soldatenklausel genannt, ist das Herzstück eines guten Vertrags. Sie sorgt dafür, dass deine Versicherung zahlt, sobald der Dienstherr dich für dienstunfähig erklärt, ohne dass deine Berufsunfähigkeit noch einmal geprüft wird. Fehlt diese Klausel, kann der Versicherer die Leistung verweigern, weil zivil noch ein anderer Beruf zumutbar wäre.

Risiken im Dienst: Auslandseinsatz, Stammeinheit, psychische Belastung

Das Risiko, dienstunfähig zu werden, ist im Soldatenberuf hoch. Körperliche Belastung in der Stammeinheit und im Auslandseinsatz, Verletzungsgefahr und psychische Belastungen bis hin zur posttraumatischen Belastungsstörung treffen Soldaten häufiger als zivile Berufe. Genau gegen diese Ursachen schützt eine private Dienstunfähigkeitsabsicherung.

FWDL und Reservisten:Auch im freiwilligen Wehrdienst und als Reservist trägst du das Dienstunfähigkeitsrisiko mit. Wer früh einen Vertrag mit Soldatenklausel sichert, nimmt den günstigen Beitrag und den gesunden Gesundheitszustand mit ins spätere Dienstverhältnis.

Du willst wissen, ob dein Vertrag wirklich schon bei Dienstunfähigkeit zahlt? Wir prüfen die Klausel unabhängig am ganzen Markt.

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Berufssoldat vs. SaZ

Berufssoldat oder Soldat auf Zeit: wer braucht welchen Schutz?

Auf den Punkt

Berufssoldaten erhalten bei Dienstunfähigkeit eine Versorgung nach dem Soldatenversorgungsgesetz, müssen aber je nach Dienstzeit deutliche Versorgungsabschläge hinnehmen. Soldaten auf Zeit sind besonders gefährdet, denn sie fallen nach der Entlassung in die gesetzliche Rentenversicherung zurück und erhalten meist nur eine niedrige Erwerbsminderungsrente. Beide Gruppen benötigen eine private Absicherung, die Höhe der empfohlenen Dienstunfähigkeitsrente unterscheidet sich jedoch erheblich. Wer Soldat auf Zeit ist, sollte die eigene Versorgungslücke schon zu Dienstbeginn berechnen lassen, um die Beiträge günstig zu sichern.

Berufssoldaten: Versorgungsabschlag und Versorgungslücke

Als Berufssoldat erhältst du bei Dienstunfähigkeit eine Versorgung nach dem Soldatenversorgungsgesetz. Je nach abgeleisteter Dienstzeit fallen jedoch Versorgungsabschläge an, sodass deine Versorgung deutlich unter dem letzten Sold liegen kann. Diese Abschlagslücke schließt eine private Dienstunfähigkeitsrente planbar.

Soldat auf Zeit: Erwerbsminderungsrente reicht nicht

Als Soldat auf Zeit fällst du nach der Entlassung in die gesetzliche Rentenversicherung zurück. Wirst du dienstunfähig, bleibt dir oft nur eine niedrige Erwerbsminderungsrente, die deinen Lebensunterhalt kaum deckt. Deshalb solltest du deine Versorgungslücke schon zu Dienstbeginn berechnen lassen und früh absichern, solange die Beiträge günstig sind.

Direkter Vergleich

Versorgungslücke: Berufssoldat gegen Soldat auf Zeit

PunktBerufssoldatSoldat auf Zeit (SaZ)
Staatliche Absicherung bei DienstunfähigkeitVersorgung nach dem Soldatenversorgungsgesetzmeist nur gesetzliche Erwerbsminderungsrente
Typische Höheabhängig von der Dienstzeit, mit Abschlägenniedrig, oft deutlich unter dem letzten Sold
HauptproblemVersorgungsabschläge je nach DienstjahrenRückfall in die gesetzliche Rentenversicherung
Versorgungslückespürbar, aber kalkulierbargroß, häufig existenzbedrohend
Private DU-Rente empfohlenja, zur Schließung der Abschlagslückeja, möglichst früh und ausreichend hoch
Relative Versorgungslücke bei Dienstunfähigkeit
Berufssoldatkalkulierbar
Soldat auf Zeitexistenzbedrohend
40–90 €
pro Monat

…zahlen junge Soldaten in den Zwanzigern oft im Monat für 1.500 € Dienstunfähigkeitsrente. Wer früh und gesund abschließt, sichert sich diesen günstigen Beitrag und gute Annahmebedingungen.

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Du kennst die Vertreter, die in der Kaserne Verträge verteilen. Genau das sind wir nicht.

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Wir sind an keinen Versicherer gebunden und vergleichen die Tarife aller Anbieter, die für Soldaten in Frage kommen.

Ehrlich auch beim Nein

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Unsere Berater kennen den Dienst aus eigener Erfahrung und sprechen Klartext statt Versicherungsdeutsch.

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Beiträge & Kosten

Was kostet eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten?

Auf den Punkt

Die monatlichen Beiträge hängen von Eintrittsalter, Dienstgrad, Gesundheitszustand und gewählter Dienstunfähigkeitsrente ab. Junge Soldaten in den Zwanzigern zahlen für 1.500 € monatliche Rente häufig zwischen 40 € und 90 € pro Monat. Wer als Soldat auf Zeit oder Berufssoldat früh abschließt, sichert sich günstige Beiträge und gesunde Annahmebedingungen. Wichtig ist die Wahl einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit echter Dienstunfähigkeitsklausel, denn reine Tarife ohne Dienstunfähigkeits-Paket sind für Soldaten nicht geeignet.

Beitragsbeispiele und Einflussfaktoren auf die Prämie

Wie hoch dein Beitrag ausfällt, hängt von Eintrittsalter, Dienstgrad, Gesundheitszustand und der gewählten Höhe der Dienstunfähigkeitsrente ab. Junge Soldaten in den Zwanzigern zahlen für 1.500 Euro monatliche Rente häufig zwischen 40 und 90 Euro im Monat. Wer früh und gesund abschließt, sichert sich nicht nur den günstigen Beitrag, sondern auch bessere Annahmebedingungen ohne Risikozuschläge.

Wie du deine Krankenversicherung für die Zeit nach der Bundeswehr absicherst, liest du auf unserer Seite zurKrankenversicherung Bundeswehr.

MODELLRECHNUNG

So groß ist die Lücke wirklich

Feldwebel, 27, Soldat auf Zeit, Netto im Dienst2.600 €im Monat.

Nach der Entlassung wegen Dienstunfähigkeit bleibt die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, im Schnitt rund1.000 €im Monat.

Versorgungslücke 1.600 € im Monat, jeden Monat.

Netto im Dienst
2.600 €
Nach Dienstunfähigkeit
1.000 €
Deine Lücke: 1.600 €

Deine persönliche Lücke hängt von Sold, Dienstzeit und Status ab. Wir rechnen sie dir kostenlos aus.

deine ausgangslage
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FAQs
Dienstunfähigkeit & DU-Klausel — kurz erklärt
Wann gilt ein Soldat als dienstunfähig?

Dienstunfähig ist ein Soldat, wenn er aus gesundheitlichen Gründen seinen Dienst dauerhaft nicht mehr ausüben kann. Festgestellt wird das vom Dienstherrn, in der Regel truppenärztlich. Anders als bei der zivilen Berufsunfähigkeit zählt nicht ein abstrakter Berufsbegriff, sondern allein die Tauglichkeit für den Soldatenberuf nach dem Soldatengesetz.

Was bedeutet die echte Soldatenklausel?

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Gilt der Versicherungsschutz auch im Auslandseinsatz?

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